
Die Verwenden von Kosmetika kann zu unerwünschten Reaktionen führen! Konservierungsstoffe wie Triclosan und MDGN (Methyldibromo Glutaronitril) sollen die Haltbarkeit von Produkten verlängern, können aber Gesundheit und Umwelt belasten. Wissenschaftliche Studien beschreiben z.B. Allergien und Dermatitis, Augen- oder Leberschäden als mögliche Auswirkungen dieser Stoffe. Triclosan reichert sich in der Umwelt an, die Konservierungsstoffe sind auch im menschlichen Körper nachweisbar.
Beispiel Triclosan
Triclosan kommt in Zahncremes und anderen Mundpflegemitteln ebenso vor wie in Putzmitteln, Plastikgeschirr und Textilien. Die Chlorverbindung reichert sich im menschlichen Gewebe an und ist sogar in Muttermilch nachweisbar. Die verbreitete Anwendung als Konservierungsmittel hat nachweislich zur Bildung resistenter Keime geführt. Der Wiener Umweltmediziner und Sprecher der "ÄrztInnen für eine gesunde Umwelt" Hans-Peter Hutter: "Triclosan hat in nicht-medizinischen Produkten nichts verloren. Man geht ein unnötiges Risiko ein, resistente Keime zu erzeugen. Die ständige Verwendung antibakterieller Substanzen mit zweifelhaftem Wert für die Gesundheit ist höchst fragwürdig!"
MDGN und Triclosan stehen für eine Unzahl an Risiko-Chemikalien, die in zahlreichen Produkten des Alltags eingesetzt werden. In der EU sind über 100.000 verschiedene Chemikalien registriert, die allermeisten davon nicht ausreichend untersucht hinsichtlich Gesundheits- und Umweltbelastung. So ist z.B. für mehr als 80% aller Chemikalien nicht bekannt, ob sie Krebs auslösen können.
|