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Piratenfischfang


Greenpeace stellt Piratenfischer

 

Piraten erledigen 20 Prozent des weltweiten Fischfangs

 

Greenpeace-AktivistInnen an Bord der "Arctic Sunrise" haben im russischen Hafen Svetly in der Nähe von Kaliningrad eine Flotte von Piratenfischerbooten aufgespürt. Seit mehr als einem Jahr haben die UmweltschützerInnen der Flotte von Deutschland über Polen und Norwegen nun nach Russland nachgespürt.

 

Als erste Reaktion hat Russland offiziell jegliche Ausrüstung der Schiffe untersagt und eine genaue Inspektion durch die Hafenbehörden angeordnet. Die Behörden werden keine Papiere für Schiffe oder Crew anfertigen und ein Auslaufen verhindern bis das weitere Vorgehen entschieden ist.

 

Piratenfischerei ist ein globales Problem. Sie stellt rund 20 Prozent des weltweiten Fischereiaufkommens mit einem Gesamtvolumen von etwa neun Milliarden Dollar jährlich.

 

Die Greenpeace-Schiffe "Arctic Sunrise" und "Esperanza" sind derzeit weltweit gegen Piratenfischfang und für den Schutz der Meere aktiv. Während die "Arctic Sunrise" in der Ostsee patrouilliert, fährt die "Esperanza" auf einer 15 Monate dauernden Expedition rund um die Welt.

 

Link:

> Greenpeace-Report "Caught red-handed: daylight robbery on the high seas"

 

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