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PVC
PVC ist ein Umweltgift


30 Prozent der Chlorproduktion wandern in die Herstellung des Chlor-Kunststoffes PVC (Polyvinylchlorid). Weltweit werden etwa 20 Millionen Tonnen PVC jährlich erzeugt.

 

Während in Europa die Produktion und Verwendung seit Jahren stagniert, steigt insbesondere in Asien, aber auch in Nord- und Südamerika der PVC-Verbrauch an.

 

PVC ist ein Umweltgift: Denn von der Produktion bis zur Entsorgung verursacht PVC eine Vielzahl von Umwelt- und Gesundheitsbelastungen:

  • Diese beginnen mit der Produktion des hochgiftigen Chlorgases, die mit hohem Energieeinsatz verbunden ist.
  • Die PVC-Vorprodukte Ethylendichlorid (EDC) und Vinylchlorid (VC) sind stark gesundheitsschädliche Chemikalien, Vinylchlorid (VC) ist sogar erwiesenermaßen krebserregend für den Menschen.
  • Bei der Produktion von EDC und VC fallen beträchtliche Mengen hochgiftiger dioxinhaltiger Abfälle sowie große Mengen an giftigen Abwässern an.
  • Dem daraus produzierten Roh-PVC muss eine Vielzahl von teilweise umwelt- und gesundheitsschädlichen Zusatzstoffen wie Schwermetall-Stabilisatoren (etwa Blei oder Barium), Weichmacher (Phthalate) und chlorierte oder bromierte Flammschutzmittel beigemengt werden.
  • PVC-Produkte können nur sehr schwer bis gar nicht einem Recycling zugeführt werden.
  • Bei der Verbrennung von PVC entstehen unvermeidbar die hochgiftigen und krebserregenden Dioxine. Dies gilt auch für die Müllverbrennung.
  • Im Brandfall verursacht PVC eine höhere Rauchdichte. Außerdem entstehen dabei ätzendes Chlorwasserstoff-Gas und Dioxine. PVC kann somit die Brandfolgen zusätzlich dramatisch verschlimmern.

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