Im sogenannten Paradise Forest von Indonesien wird derzeitig am schnellsten und brutalsten abgeholzt, um Platz für Ölpalm-Plantagen zu machen. Jede Stunde wird Regenwald in der Größe von 300 Fußballfeldern abgeholzt.
Damit ist das kleine Land Indonesien nicht weit hinter China und USA - bei den größten Klimasündern unserer Welt. Die Abholzung des Regenwaldes stößt jährlich rund 20% klimaschädlicher Treibhausgase aus – mehr, als der gesamte Automobil- und Flugverkehr zusammen.
Der Indondesische Präsident Yudhoyono sicherte dem norwegischen Premier Stoltenberg im Mai 2010 zu, die Abholzung des indonesischen Urwalds und der Umwandlung des indonesischen Torfgebietes in den nächsten zwei Jahren zu stoppen, denn Norwegen möchte zum Schutz des indonesischen Regenwaldes 1 Milliarde US$ für ein Schutzsystem (REDD) zahlen.
Greenpeace sieht das Abkommen als wichtigen Schritt in die richtige Richtung.
Zusätzliche Forderungen:
- Eine Ausdehnung des Moratoriums (=Abholzungsstopp) auch auf bereits vergebene Einschlagsgenehmigungen
- Eine unverzügliche Umsetzung dieses Abkommens
- Die letzten zusammenhängenden Regenwaldgebiete auf Borneo und Sumatra sollen sofort geschützt werden.
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