Entscheidend für den Erhalt des Lebens auf der Erde und die Eindämmung der Klimakatastrophe ist der Schutz der letzten intakten Urwälder.
In den Urwäldern leben über drei Viertel aller Pflanzen- und Tierarten und es werden riesige Mengen von Kohlenstoff gebunden. Brandrodung und die Ausbeutung der Wälder sind für ein Fünftel der globalen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich und tragen so zur globalen Erwärmung bei - mehr als der Straßen-, Luft- und Schiffsverkehr zusammen.
Jedes Jahr werden rund 13 Millionen Hektar Wald abgeholzt - das entspricht der Größe Griechenlands.
Klimaschutz nur mit intakten Urwäldern
Den Kampf gegen den raschen Klimawandel werden wir nur dann gewinnen, wenn neben einer massiven Reduzierung der Treibhausgasemissionen auch die Urwaldzerstörung gestoppt wird.
Wälder befinden sich in einem Klima-Teufelskreis: Zum einen trägt die Urwaldzerstörung massiv zur Klimaerwärmung bei, zum anderen führt der Klimawandel zu Dürren, Stürmen, Überschwemmungen, veränderten Vegetationsperioden und zu Waldzerstörungen, die wiederum vermehrt zu CO2-Freisetzung führen.
Hauptverursacher der Urwaldzerstörung in den Tropen sind jedoch der illegale Holzeinschlag sowie die drastische Umwandlung von Urwald in Plantagen und Ackerland.
Heute ist nur noch ein Fünftel der ursprünglichen Urwäldfläche mit großen intakten Urwäldern bewachsen. Und auch diese sind massiv durch Abholzung bedroht! 
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