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AktivistInnenn: Menschen wie du und ich.

Du willst etwas für die Umwelt tun?

Du hältst Stress aus?

Du kannst warten, warten, manchmal in der Kälte stehen?

Du kannst klettern oder Tee kochen?

Du kannst malen, autofahren oder tauchen?

Dann bist du bei uns richtig.

 

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"You can´t sink a rainbow"


Aktivistinnen und Aktivisten: Menschen wie Sie und ich.

Sie wollen etwas für die Umwelt tun?

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Ein langes Wochenende


Die Nachbarn werden sich gewundert haben: " Das ist doch ein Bürogebäude? Warum brennt dort im Dachgeschoss noch Licht? Da arbeitet doch sonst keine mehr?" Doch Engagement lässt sich nicht in Stundenpläne pressen. Und so wurde auch beim Planungstreffen der Kampagnengruppen am letzten Freitag und Samstag noch weit über "normale Arbeitszeiten" hinaus getagt.

Inhaltlich ging es beim Planungstreffen darum, was die Kampagnengruppen in den Bundesländern, deren MitgliederInnen sich alle ehrenamtlich engagieren, im nächsten Vierteljahr unternehmen oder in Angriff nehmen möchten. Abgeklärt wurde dabei unter anderem, wie einerseits das Büro die Aktivitäten vor Ort ideal unterstützen kann. Anderseits wurde überlegt, wie die Kampagnengruppen die Arbeit der Menschen im Büro unterstützen können, um damit die Wirkung der Greenpeace-Kampagne zu optimieren.

Für das Programm am Freitag und Samstag hatten sich nicht nur die Energie-und GMO-KampagnerInnen Zeit genommen, sondern auch Geschäftsführer Alexander Egit beantwortete Fragen zur Struktur und zu zukünftigen Entwicklungsperspektiven von Greenpeace in Österreich und Central/Osteuropa.

100.000 Unterschriften gegen Gentechnik in Österreich


Gesammelt, gezählt, verpackt und abgeschickt...

 

Von Mai 2005 bis zum Dezember 2006 hat Greenpeace in 21 EU-Ländern über eine Millionen Unterschriften gegen Gentechnik gesammelt, knapp 100.000 davon alleine in Österreich. Der Stolz über die erfolgreiche Kampagne ist dem Gentechnik-Experten Steffen Nichtenberger förmlich ins Gesicht geschrieben. Ganz zu schweigen von Simon und Hauke: Sie verpackten die Listen und brachten diese dann zur Post auf den Weg nach Brüssel.  Heute fand in Brüssel die Übergabe statt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!


Eine Millionen wollen strengere Gesetze:

www.greenpeace.at/4317.html

Werden Sie selbst aktiv:

www.greenpeace.at/909.html

 

 

 

Protest-Camp in der Lobau



Das Camp

An der Wiener Lobau, nahe dem dortigen Nationalpark, findet seit 1.11. ein Protescamp gegen den Bau der Lobauautobahn statt. Mehrere NGOs haben die Zufarten für die Baufahrzeuge besetzt, und angekündigt, beim Baubeginn gewaltfrei Widerstand zu leisten.Seit der Auftaktveranstaltung mit über 500 Menschen wird dort gezeltet und auf den Baubeginn gewartet. Jede Nacht harren dort viele AktivistInnen aus, um nicht von einem plötzlichen Baubeginn überrascht zu werden. Die Stimmung ist trotz Kälte  bestens. Es gibt ein beheiztes Großzelt. Zudem versorgen MitgliederInnen der lokalen BürgerInneninitiativen das Camp mit leckerem und reichlich Essen. Sogar veganes Essen wird angeboten. Nicht einmal der Schnee kann der Stimmung etwas anhaben. Ein wenig Aufregung kam auf, als plötzlich mehrere Minuten lang ein Hubschrauber über dem Camp kreiste. Auch die allmorgendliche Ankunft neuer aktiver CamperInnen sorgt jedes Mal für gute Stimmung, da diese oft eine aktuelle Tageszeitung präsentieren, und sich gemeinsam über das Presseecho gefreut wird.

Aktion zum Klimawandel in Kitzbühel


Am Samstagmorgen fand an der Skipiste des Hahnenkammrennens eine Greenpeace-Aktion zum Klimawandel statt. Die AktivistInnen spannten ein 7 Meter großes Banner mit der Aufschrift: "Ziel Klimaschutz" quer über die Zieleinfahrt der Piste. Hauke, einer der AktivistInnen, berichtet von der Aktion:

"Kitzbühel ist ein gutes Beispiel für die Folgen des Klimawandels. Ich weiß, dass der diesjährige "Sommerwinter" nicht unbedingt mit dem Klimawandel zusammenhängt, aber es zeigt deutlich, wohin die Reise geht. Wenn nicht dringend Maßnahmen ergriffen werden, wird mittelfristig nicht nur das Hahnenkammrennen den Bach hinunter gehen, sondern auch die gesamte Tourismusbranche!"

Zum Verlauf der Aktion berichtet Hauke folgendes: "Direkt an der Piste liegt das Restaurant "Zielhaus". Durch dessen Panoramafenster lassen sich bei einem Kaffee bestens die rennen beobachten. Oder die Sicherheitsvorkehrungen...Das ganze Grundstück ist mit einem zaun umgeben und wird von privaten Securities
bewacht. Nur am Parkplatz des Restaurants gibt es eine Sicherheitsschleuse. Durch diese sind wir einfach durchgegangen, "getarnt" mit Autosicherheitswesten als ArbeiterInnen. Außer unseren Schuhen fanden das die Wachmänner völlig normal. Erst als wir an der Piste begannen, die Stahlständer für das banner aufzustellen, wurden die Securities aktiv. Und strategisch gut durchdacht attackierten sie bloß unseren Fotografen, und schleiften ihn gewaltsam von der Piste. Zum Glück gab es eine zweite Kamera...

Nach dem Abbauen und dem Verlassen des gelädes wurden wir von Polizeieinheiten aufgehalten, die unsere Personalien kontrolierten. nach und nach schaute anscheinend die gesamte Polizei des Bezirks vorbei...scheint da nicht so oft spannende Aktionen zu geben.


Eine Schikane der besonderen Art wartete aber noch auf uns: Unser Bus war vorne durch einen PKW und hinten durch eine GabelstaplerIn blockiert, so dass Wegfahren unmöglich war. Und ein Abschleppdienst war auch bereits verständigt. Die nebenbei stehenden Polizisten erklärten sich für: "Nicht zuständig!", was diese Nötigung angehe. Lediglich dem Abschleppwagenfahrer wurde die Sache doch zu heiß, als er mit dem Vorwurf der Nötigungkonfrontiert wurde. schließlich gab er unseren Bus wieder frei.

Parallel zu diesen erreignissen traf ein Schnee-LKW auf dem Gelände ein und zwei Hubschrauber begannen den Schnee im Minutentaktdie Piste hinauf zu fliegen. Das nutzten wir noch für die Fotos mit den Helis im Hintergrund.

Auf der Rückfahrt erreichte uns die Nachricht, dass das Rennen abgesagt sei. Besonders Erwin traf das hart, weil er sich schon das kommende Wochenende freigemacht hatte, um die Übertragung zu sehen. damit verstanden wir auch die Nervösität, die die Angestellten gezeigt hatten, denen wir begegnet waren. Diese hatten noch behauptet, das Rennen werde auf jeden Fall stattfinden, denn der obere Teil der Piste sei bereits "gesichert".

Aber anscheinend reichten nicht einmal 350.000 Euro aus, um die Folgen der Frühlingstemperaturen abzuwenden. Bleibt zu hoffen, dass dies kein Ausblick auf Erreignisse ist, die uns noch blühen, wenn nicht nur das Wetter, sondern auch das Klima endgültig verrückt spielt.

Autobahnblockade in Heiligenkreuz



Die Greenpeacegruppe in Aktion

Die Allianz gegen die S7 und Greenpeace protestierten gegen Straßenausbau für Müllverbrennungsanlage im Burgenland

Heilihenkreuz im Burgenland ist bereits jetzt der Ort mit den höchsten Feinstaub-Emisionen in der Region. Trotzdem plant BEGAS mit der Firma Lenzing Fibers GmbH im Industriegebiet Heiligenkreuz eine Müllverbrennungs-anlage. Diese soll im Jahr 160.000 Tonnen Restmüll und 40.000 Tonnen Klärschlamm verbrennen. Dies wird zu einer weiteren Erhöhung der Verkehrsaufkommens in der Region führen. Dabei ist Heiligenkreuz der Ort mit der höchsten Feinstaubbelastung im Burgenland und allein im Jänner 2006 ist der zulässige Grenzwert von 50 mikrogramm pro Kubikmeter 21mal überschritten worden.

Deshalb haben die AgS7 in Kooperation mit VertreterInnen der BürgerInneninitiativen POLISZ aus Ungarn, dem Naturschutzbund Burgenland und Steiermark am 7.10.2006 am Grenzübergang Heiligenkreuz eine Protestveranstaltung mit Pressegespräch durchgeführt. Von Greenpeace hat die Gruppe Graz teilgenommen. Als besonders positiv erwies sich die Zusammenarbeit mit den anderen NGOs, besonders mit der ungarischen POLISZ. Es zeigte sich deutlich, dass die Zusammenarbeit nicht an den Ländergrenzen aufhören muss, sondern sich für alle Seiten vorteilhaft gestalten lässt.

 

NVDA-Training in Wien



"Wir räumen!" tönt es durch die Halle und schon fliegen die Funken. Die Trennscheibe der Flex leistet ganze Arbeit. In kürzester Zeit ist die Kette dahin, der Aktivist fort getragen und die Blockade aufgelöst. Doch alles halb so wild: Denn noch ist es nur ein Training. Beim NVDA-Training (Non-Violent-Direct-Action) am letzten Wochenende lernten neue Greenpeace-Aktivistinnen nicht nur die Kunst, eine gute Blockade auf die Beine zu stellen, sondern beschäftigten sich auch intensiv mit Aggression und Gewalt. Denn für gewaltfreie Aktionen ist es sowohl wichtig, mit den eigenen Emotionen umgehen zu können, als auch deeskalierend auftreten zu können. Und die echte WEGA braucht jetzt bestimmt länger zum Räumen als Bernd, der im Training diese Rolle übernahm.

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