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Arktis-Expedition 2009
Greenpeace-Expedition in die Arktis liefert wichtige Klimadaten


Das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise war immer Sommer 2009 auf einer viermonatigen Forschungsexpedition in der Arktis unterwegs. Zusammen mit Klima- und Meeresforschern wollten die Umweltschützer die aktuellen Folgen des Klimawandels in der nördlichen Polarregion untersuchen. Die Arktis ist zum symbolischen Ort des Klimawandels geworden: Kaum ein anderes Naturgebiet ist massiver vom Klimawandel betroffen als das ehemals ewige Eis. Die Eisschmelze übertrifft alle bisherigen Klimaszenarien. Um die weltweiten Klimamodelle in ihrer Vorhersagekraft zu verbessern, ist es nötig aktuelle Daten in der Arktis zu erheben.

Video-Blog: Greenpeace-Outdoorexperte Eric Philips schildert seine Eindrücke von der Arktis-Expedition und zeigt die dramatischen Effekte des Klimawandels auf die Eisdecke Grönlands.

Um den Klimawandel aufzuhalten und die Arktis zu bewahren, muss der Ausstoß von Treibhausgasen um 40 Prozent bis 2020 vermindert werden. Nur damit kann sichergestellt werden, dass wir den Klimawandel unter Kontrolle halten können. Die Ausbeutung der Arktis muss aufgehalten werden. Dafür muss jegliche industrielle Nutzung des arktischen Ozeans, welcher bisher durch Eis geschützt war, verboten werden. Denn bedroht ist die Arktis auch durch den Abbau von Öl- und Gasreserven. Anrainerstaaten streiten zurzeit über ihre territorialen Ansprüche.

Expeditionsziele 2009

Erstes Ziel der Greenpeace-Expedition war der Petermann-Gletscher auf der Westseite Grönlands. Vor einem Jahr brach von ihm ein riesiger Eisberg ab. Derzeit sind auf Satellitenaufnahmen zwei weitere Risse zu sehen. Dr. Jason Box von der Ohio State Universität hat auf der Greenpeace-Expedition mit Hilfe von Zeitrafferaufnahmen das Abreissen weiterer Eisschollen dokumentiert. Ursache für die Eisschmelze sind auch die durch den Klimawandel steigenden Meerestemperaturen.

In einem zweiten Expeditionsabschnitt arbeitete die Crew der Arctic Sunrise mit Ozeanographen des Woods Hole Institutes und der Universität Maine zusammen: Auf der Ostseite Grönlands wurde der Einfluss von tropischen Unterwasserströmungen auf die Gletscherschmelze untersucht.

 

Der Rückgang des Meereises auf dem Arktischen Ozean war Schwerpunkt des dritten Fahrtabschnitts: Gemeinsam mit Forschern aus Cambridge wurde n Ausdehnung und Dicke des Meereises in der Fram-Straße zwischen Spitzbergen und Grönland vermessen.

Download:

Arktis-Antarktis-Info.pdf
Broschüre: "Schwarze Zeiten für die weißen Paradiese?", 4 Seiten
   384 K
Arktis-Expeditionsinfo.pdf
Informationen zur Greenpeace-Arktis Expedition im Sommer 2009, 3 Seiten
   420 K
Chronik_GP-Arktiskampagne.pdf
Chronik der Greenpeace-Kampagnenarbeit in der Arktis, 4 Seiten
   700 K
Arctic_Expedition2009_Science_Report_Leg1.pdf
Vorläufiger Bericht über die Forschungs-Ergebnisse der Expedition 2009 (Fahrtabschnitt 1)
   2.2 M
Arctic_Expedition2009_Leg2-3_Glaciology_Report.pdf
Vorläufiger Bericht über die Forschungs-Ergebnisse der Expedition 2009 (Fahrtabschnitt 2 und 3)
   1.0 M

Weitere Hintergrundinfos zur Arktis

 

Die Arktis in Bildern: Faszinierende Bilddokumente des Greenpeace-Photographen Nick Cobbing

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Die Arktis in Bildern:



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