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Wie alles begann
"Don't Make a Wave!"


Irving Stowe, Jim Bohlen und Paul Cote lernen einander 1969 auf einer Friedensdemonstration gegen US-amerikanische Atomtests kennen, als sie mit rund 5000 Studenten der Universität von British Columbia die Grenze zwischen USA und Canada blockieren.

 

Sie gründen 1970 das "Don't Make a Wave Committee" und setzen sich zum Ziel, die US-amerikanischen Atomtests vor Alaska zu verhindern. Auf einer Versammlung in Vancouver wird kurze Zeit darauf die Idee geboren: "Let's make it a green peace!"

 

Irving und Dorothy Stowe


Der Jurist und Anwalt aus Rhode Island läßt sich in den sechziger Jahren mit seiner Frau Dorothy Stowe in Vancouver nieder. Beide sind in der Friedensbewegung aktiv und werden Mitglieder der Quäker-Gemeinde. Dorothy unterhält als Sozialarbeiterin die Familie mit zwei Kindern, während Irving sich seinen politischen Aktivitäten widmet. Er veranstaltet das erste Solidaritätskonzert für Greenpeace mit Joni Mitchell und James Taylor und legt damit das Fundament für das zukünftige "Fundraising" von Greenpeace. Irving scheidet 1973 aus der Greenpeace-Arbeit aus. Er stirbt 1974 an Krebs. Dorothy bleibt in der Umwelt- und Friedensbewegung aktiv.

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Jim und Marie Bohlen


Der ehemalige Tiefseetaucher der US-Marine ist Anfang der Siebziger als Ingenieur bei der US-amerikanischen Regierung angestellt und lebt mit seiner Frau Marie Bohlen und drei Kindern in Vancouver. Jim ist der einzige der drei Gründer, der bei der ersten Greenpeace-Aktion gegen US-amerikanische Atomtests auf den Aleuten an Bord der Phyllis Cormack ist. Sein Sohn Paul hat den ersten Greenpeace-Sticker entworfen, der das Ökologie- und Umweltzeichen miteinander vereint.

 

Nach seinem vorläufigen Ausstieg bei Greenpeace 1974 gründet er mit seiner Frau Marie Bohlen die Greenpeace-Experimental Farm auf Denman Island, Kanada. Sie suchen dort einen "Weg zur energieautarken Lebensweise". 1979 kommt Jim als Abrüstungskampaigner wieder zurück zu Greenpeace und begleitet als Vorstandsmitglied von Greenpeace Kanada von 1983 bis 1993 noch lange die Greenpeace-Aktivitäten. Heute lebt er mit Marie im Sommer auf seiner Farm auf Denman Island und im Winter bei seinem Sohn in Arizona.

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Paul Cote


Als Jurastudent ist Paul seit 1969 in der Friedensbewegung aktiv. Die Befürchtung, daß eine Atombombenexplosion im Fels des Sankt-Andreas-Grabens ein Seebeben und eine Flutwelle auslösen könnte, ist für ihn Anlaß, das "Don't Make A Wave Committee" zu gründen. Paul Cote ist begeisterter Segler, der auf der Fahrt nach Amchitka (Aleuten-Inseln) nicht dabei sein kann, weil er sich für die Olympischen Spiele 1972 qualifiziert. 1973 steigt er aus der Greeenpeace-Arbeit aus und lebt heute als Immobilienmakler in Los Angeles.

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Journalisten als Gründer



Bob Hunter: Als Journalist der "Vancouver Sun" ist Bob mit an Bord der Phyllis Cormack und berichtet direkt von den Aktionen vor Ort. Später wird er Aktivist und leitet u.a. die Greenpeace-Kampagnen gegen kommerziellen Walfang und die Neufundland-Expedition zur Rettung der Robben. Zwischen 1975 und 1977 ist er Vorstandsvorsitzender von Greenpeace. Heute ist Bob 59 Jahre alt und lebt als Schriftsteller und freier TV-Journalist in Toronto. Er hat im Laufe der Jahre einige Werke über die Greenpeace-Geschichte veröffentlicht, wie z.B. "Warriors Of The Rainbow" und "To Save A Whale".

 

Ben und Dorothy Metcalfe: Als Journalist der Canadian Broadcasting Company (CBC) organisiert er mit seiner Frau Dorothy, die als erste Pressesprecherin für Greenpeace arbeitet, die Medienarbeit an Land und etabliert damit einen wichtigen Bestandteil der Greenpeace-Arbeit: Greenpeace deckt Skandale auf und über die Medien wird die Öffentlichkeit informiert, damit auf Verantwortliche Druck ausgeübt und etwas verändert werden kann.

 

Heute lebt Ben als freier Journalist und Filmemacher auf Vancouver Island. Dorothy steigt 1973 bei Greenpeace aus und arbeitet als Pressesprecherin und Dokumentarin in der "Vancouver Art Galery".

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