Die stetig wachsende Nachfrage nach dem neuesten Handy, Flachbild-Fernseher oder superschnellen Computer führt zu einer steigenden Zahl von elektronischen Altgeräten, die sehr häufig mit gefährlichen Chemikalien wie Blei, Quecksilber und bromierten Flammschutzmitteln belastet sind. Statt diese Geräte einem sicheren Recycling zuzuführen werden große Mengen an Elektroschrott in Entwicklungsländern "entsorgt".
Die Ärmsten der Armen - in den meisten Fällen Kinder und Jugendliche - zerlegen den Elektronikschrott ohne Sicherheitsvorkehrungen und Wissen um die giftigen Substanzen. Damit setzen sie ihre Gesundheit aufs Spiel und gefährden die eigene Fortpflanzung, ihr Gehirn und ihre Nieren.
Greenpeace fordert:
- Elektronik-Unternehmen müssen den von ihnen produzierten Sondermüll zurücknehmen und einem Recycling zuführen.
- Rücknahmestellen für alte Produkte müssen eingerichtet werden.
- Produkte von gefährlichen Substanzen befreien, damit sie sicherer und einfacher wieder verarbeitet werden können.
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