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 Verkehr ist die gefährlichste Feinstaubquelle. Feinstaub aus Dieselruss kann ausserdem krebserregend sein.
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Je kleiner die Partikel, desto gefährlicher
Bis dato wird nur Feinstaub bis zu einer Größe von PM10 (Durchmesser kleiner als 10 Mikrometer = µm) gemessen. Je kleiner die Feinstaubpartikel (PM2.5, PM1), desto gefährlicher sind sie für die Gesundheit. Diese besonders gefährlichen, ultrakleinen Feinstaubpartikel werden vom österreichischen Messsystem aber noch gar nicht erfasst!
Feinstaub dritthäufigste Todesursache in Österreich
Die Feinstaubbelastung ist in Österreich mit etwa 5.500 Todesfällen die dritthäufigste Todesursache hinter Rauchen (12.000) und Alkohol (8.000). Durch Feinstaub kommen siebenmal mehr Menschen ums Leben als durch Verkehrsunfälle. Asthma, Bronchitis und Lungenkrebs können durch Feinstaub ausgelöst werden. Weitere mögliche Folgen sind: Atemnot, Husten, Einschränkung der Lungenfunktion, sowie Atemwegs-, Herz- und Kreislauf-Erkrankungen.
Feinstaub-Überschreitungen sind de facto Normalzustand
Seit dem 1. Jänner 2005 sind jährlich dreißig Grenzwertüberschreitungen erlaubt, praktisch alle österreichischen Ballungszentren sind betroffen. Im Jahr 2006 kam es trotzdem an 71 Messstellen zu mehr Überschreitungen als erlaubt. Trauriger Spitzenreiter war die Grazer Messstation Don Bosco mit 120 Feinstaub-Überschreitungen. Im Jahr 2010 werden "nur" mehr 25 Überschreitungen pro Jahr toleriert. Die zuständigen Bundesländer müssen also dringend Maßnahmen ergreifen. |