Er war bei der legendären Protestfahrt gegen die US-Atomtests im Jahr 1971 dabei. Damit wurde der Journalist zum Mitbegründer von Greenpeace. "Wer einmal wie ich einem Wal ins Auge geschaut hat, weiß, wie viel mehr sich der Mensch wieder eins mit der Natur fühlen sollte", erzählte Hunter. Und auch sonst machte sich sein Engagement bezahlt: "Dean, der Barkeeper in meinem Stammlokal, knöpft mir für ein Bier nur einen statt zweieinhalb Dollar ab. Auf Lebenszeit. Weil er sonst keinen kennt, der eine weltweite Organisation gegründet hat." 1981 zog sich Hunter zurück, um Bücher zu schreiben und journalistisch zu arbeiten. Das "Time Magazine" kürte Hunter im Jahr 2000 zu einem der zehn größten Umweltschützer des 20. Jahrhunderts. Hunter, der zuletzt in Toronto als Journalist tätig war, starb am 2. Mai 2005 in Toronto im Alter von 63 Jahren an Prostatakrebs. |