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> 28.08.2009
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 Greenpeace Aktivisten haben heute einen Banner in Kühlturmform...
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 ... auf dem STRABAG-Gebäude in Wien befestigt.
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 Sie haben gegen den geplanten Ausbau des AKW Mochovce protestiert...
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 ... der vom heimischen Baukonzern STRABAG geplant ist.
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Greenpeace-Aktivisten und -Aktivistinnen aus Österreich, Ungarn und der Slowakei haben am Mittwoch, den 26. August 2009 am Vormittag die Fassade der Strabag-Zentrale in Wien-Donaustadt bestiegen, um darauf ein riesiges Transparent in Form eines Kühlturmes anzubringen. Damit fordert die Umweltschutzorganisation den heimischen Bauriesen auf, sich nicht am Ausbau des grenznahen Atomkraftwerkes Mochovce zu beteiligen.
Vor knapp zwei Wochen wurden Greenpeace Informationen zugespielt, denen zufolge sich die hundertprozentige Strabag-Tochter ZIPP an der Ausschreibung zum Fertigbau der Blöcke 3 und 4 des AKW Mochovce beteiligt. Und als eindeutiger Billigstbieter stehen die Chancen auch äußerst gut, diesen Bauzuschlag zu erhalten.
Nein zum AKW-Bau durch Strabag! Protestieren Sie jetzt!
Erfahrung mit dem Ausbau von Atomkraftwerken hat die ZIPP GmbH bis jetzt allerdings noch keine gemacht. „Dass ein grenznahes Atomkraftwerk ausgebaut werden soll, beunruhigt die österreichische Bevölkerung bereits zur Genüge – und das völlig zu Recht“, meint Jurrien Westerhof, Energie-Experte von Greenpeace CEE. „Dass dies darüber hinaus unter der Leitung eines Unternehmens geschehen soll, das sich bisher vor allem mit Wohnungen und Supermärkten beschäftigt hat, trägt jedoch nicht gerade zur Beruhigung bei“, betont Westerhof.
Derzeit sind am AKW-Standort Mochovce zwei Reaktoren des Typs WWER 440-213 in Betrieb, einer veralteten sowjetischen Reaktorart aus den frühen 1970er-Jahren. Zwei weitere Reaktoren desselben Typs sollen nun neu gebaut werden, entgegen allen gängigen Sicherheitsnormen jedoch keine Containment-Schutzhüllen mehr erhalten. „Bereits ein Flugzeugabsturz auf das Atomkraftwerk würde mit ziemlicher Sicherheit eine nukleare Katastrophe auslösen, und das gerade einmal 150 Kilometer von Wien entfernt“, warnt Greenpeace-Sprecher Westerhof.
Zudem basiert die Entscheidung, das AKW Mochovce auszubauen, auf einem Beschluss der damaligen tschechoslowakischen Regierung aus dem Jahr 1986. Auch alle Sicherheitsbescheide und technischen Genehmigungen stammen noch von damals. Die aktuelle slowakische Regierung und die italienische ENEL halten an diesen Beschlüssen fest, obwohl es unter der kommunistischen Führung weder Umweltverträglichkeitsprüfungen noch Mitspracherechte für die Bevölkerung gab.
„Die überwältigende Mehrheit der Österreicher ist gegen Atomkraft, die Strabag will dagegen ein unsicheres Atomkraftwerk vor den Toren Wiens ausbauen“, kritisiert Jurrien Westerhof. „Wir verlangen von der Strabag, dass sie umgehend aus der Finanzierung des AKW Mochovce aussteigt, denn ein heimisches Unternehmen darf aus der Risikotechnologie Atomkraft einfach keinen Profit schlagen“, so die Greenpeace-Forderung. |
Jetzt neu: Video der Aktion
Der Greenpeace Energie-Experte Jurrien Westerhof erläutert die Hintergründe. |
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Autor: kiwi20
Datum: 28.08.09 21:37
Also meiner Meinung nach hat die Strabag, genau wie jede Privatperson, ethische Verpflichtungen, und das nicht nur ihren ArbeitnehmernInnen gegenüber. Greenpeace und andere NGO´s sorgen mit genau solchen Aktionen dafür, dass diese Verpflichtungen nicht hinter Diskussionen um Konjunktur und Rezession gänzlich verschwinden.
Ich finde es also durchaus sinnvoll, einem Konzern mit einer offensichtlich moralisch fragwürdigen Firmenpolitik ein bisschen auf die Finger zu hauen. Schlussendlich muss auch den Strabag-Angestellten klar sein, dass eine Firma die ihre Aufmerksamkeit auf ökologisch nachhaltige Projekte richtet, langfristig für sicherere Arbeitsplätze sorgt.
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Autor: Martin
Datum: 28.08.09 19:14
Ich versteh nicht, warum manche Menschen vor lauter Geld-Gier so blind werden können, dass es ihnen lieber ist, solch einen Bau-Auftrag anzunehmen ohne sich zuvor mal die möglichen Konsequenzen vor Augen zu halten.
Ich finde es bedauernswert, wenn leitende Angestellte einer Firma über Leichen gehen nur um den Profit ihres Unternehmens zu maximieren. Aber anscheinend sind wir in der heutigen Gesellschaft an einem Punkt angekommen an dem uns unsere Zukunft, die Zukunft unserer Kinder und die Zukunft unseres Planeten sch*** egal ist.
Wenn Firmen wie STRABAG zu derartigen Projekten klipp und klar NEIN sagen würden, dann könnten die Regierungen dieser Welt Kopf stehen, und es würde trotzdem effektiv verhindert werden, dass wir einer permanenten lauernden Gefahr ausgesetzt sind.
Was nützt mir ein Job bei STRABAG wenn dann möglicherweise meine ganze Familie durch die Auswirkungen eines Raktorunglücks stirbt?
Ich will mir gar nicht ausmalen wie unsere Welt heute aussehen würde, wenn es GreenPeace niemas gegeben hätte. Ich glaub dass viele Leute den Nutzen von GreenPeace ganz gewaltig unterschätzen.
Auf unserer Welt laufen die Menschen zunehmen mehr mit Scheuklappen herum und wollen gar nicht wissen, was um sie herum so alles schief läuft. Solange sie nicht unmittelbar im aktuellen Augenblick vom Weltuntergang bedroht sind leben alle nach dem Motto "Hinter mir die Sintflut". GreenPeace ist eine der wenigen Organisationen die es schafft die Menschen aus ihrem Tunnelblick zu reißen, sie aufzurütteln und auf Probleme aufmerksam zu machen bevor sie eskalieren!!!
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Autor: gegen sozialschmarotzer in unserer gesellschaft!
Datum: 27.08.09 16:52
es war eine reine werbeaktion für greenpeace um wiedereinmal ein paar leute mehr dazu bringen geld für solch unnötigen aktionen zu spenden und die organisation als gesamtes ins rampenlicht zu stellen....erreichen werdet ihr damit sowieso nichts gemeinnützliches oder glaubt ihr viell. dass sich irgendeine firma der welt von solch einer aktion davon abbringen lässt etwas umzusetzen....
meiner meinung nach hätten die aktivisten die den strabagturm bestiegen haben mal gefängnisluft schnuppern solln aber bittedie österreichische polizei hat mal wieder ihre besondere faulheit und unfähigkeit demonstriert indem sie nichts unternahm!
greenpeace ist und bleibt eine organisation die eigentlich nichts als politisieren kann und in der spendergelder veruntreut werden.
also bitte liebe leute spendet nichts und zeigt den lästigen werbern auf der straße die kalte schulter, dann werdet ihr auch nicht mehr auf dem weg vom mittagessen zurück in die arbeit belästigt.
ich meine wie arm und tiaf kann man bitte sein, dass man hauptsächlich junge leute die in ihren ferien einen sinvollen ferialjob in angriff nehmen könnten, der ihnen im weiteren leben vielleicht etwas bringen könnte mit lockangeboten ("ihr verdient 12 euro die stunde") dazu bringt hart arbeitende menschen auf offener straße zu belästigen. das einzige was die jugendlichen dabei lernen ist wie sie sich im notfall einmal ein paar cent auf der straße zusammenschnorren können.
alles in allem kann ich den damen und herren die bei greenpeace das sagen haben nur mein beleid zu ihrer wenn auch gut organisierten jedoch sozialschmarotzenden parasitären organisation kundtun.
ich
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Re: bitte.....
Autor: hubertine
Datum: 28.08.09 14:25
Sie scheinen wohl einen ziemlichen Hass zu haben auf diejenigen, die den Mut haben, ihren Mund gegen Umweltzerstörung aufzumachen, oder?
Vielleicht sollen Sie mal darüber nachdenken, was wichtiger ist: Profite für die Konzerne, oder eine lebenswerte Welt für unsere Kinder. Und nebenbei bemerkt könnten Sie Ihren Schreibstil verbessern.
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Re: bitte.....
Autor: flaute
Datum: 29.08.09 00:36
ein solch unüberlegtes posting zu beantworten bereitet freude, da keinerlei argumente vorhanden sind, was davon zeugt, dass der poster offenbar auf greenpeace beleidigt ist, worauf ich ihn aber nicht länger festnageln will.
also, wenn greenpeace nach einer solchen aktion mehr spendengelder bekommt, dann doch offensichtlich deswegen, weil die österreicher das gut heißen, was die aktivisten machen.
kein wunder, ist atomkraft doch nach wie vor eine unsichere und teure technologie, die außerdem keineswegs so co2-neutral ist, wie man auf den ersten blick glauben mag. davon ist berechtigterweise auch eine große mehrheit der österreicher überzeugt, doch anstatt greenpeace diese überzeugungen nach außen hin repräsentieren zu lassen, meinen Sie, es wäre sinnvoller, die leute einzusperren, die es wagen, gegen die strabag aufzuzeigen.
die ignoranz gipfelt später in der infragestellung der gemeinnützigkeit von greenpeace, indem sie den fundraisern unterstellen, sie wollten doch eigentlich einen "sinnvolleren" job in ihren ferien annehmen, würden aber von den bösen umweltschützern mit unmoralischen 12 euro in die höhle des löwen gelockt.
greenpeace wird von leuten unterstützt, denen umweltpolitische wie soziale themen gleichermaßen am herz liegen. wenn sie mensche als sozialschmarotzer bezeichnen, die nicht wollen, dass die welt in eine klimakatastrophe abdriftet, oder dass der regenwald gerodet wird, oder, dass menschen rund um die erde an giftigen substanzen zu leiden haben, oder oder, dann weiß ich ihnen auch nicht mehr zu helfen.
aja, und wenn sie was gegen sozialschmarotzer haben, dann gehen sie sich in die nächste bankfiliale beschweren.
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Autor: tomate78
Datum: 27.08.09 11:06
@ FunHouse: "geht dorthin protestieren, wo der eigentliche Hauptschuldige sitzt (=tschechische Regierung)"
=> Zu Ihrer Information: Mochovce liegt nicht in Tschechien sondern in der Slowakei...
Außerdem: natürlich gibt es auch in Bratislava ein Greenpeace-Büro das schon lange zu Mochovce arbeitet, und ich gehe davon aus, das das auch weiterhin passieren wird.
Daher mein Tipp: zuerst mal richtig informieren...
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Autor: FunHouse
Datum: 26.08.09 22:44
Wieder einmal eine völlig überflüssige Aktion von Greenpeace, weil es das eigentliche Problem nicht behebt.
Ich bin auch AKW-Gegner. Aber wenn die Strabag bzw. ZIPP das Baulos nicht bekommt, dann machts halt eine andere Firma. Wird dann bei dieser auch so ein Aufstand gemacht? Wahrscheinlich nicht, weil die ja dann sicher keinen Hauptsitz in Österreich hat.
Liebe Greenpeace-Aktivisten - schleicht euch doch bitte, geht dorthin protestieren, wo der eigentliche Hauptschuldige sitzt (=tschechische Regierung) und gefährdet mit euren Aktionen nicht die Jobs derer, die noch einen haben. Vielleicht schaut ja für auch bei Bauvergabe dann auch mal eine ordentliche Arbeit raus !!!
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Re: Sinnlose Aktion
Autor: himajino0
Datum: 29.08.09 14:16
sinnlose aktion(???) ist nicht alles was der mensch macht sinnlos(???)
sinnhaftigkeit ist eine subjektive betrachtungsweise einer einzelnen aktion oder einer ganzen bewegung, in dem man versucht dem geschehen eine persönliche wertung zu zuordnen. also kann das sinnlose durchaus für jemanden anderen einen sinn ergeben.
woraus man wieder schließen kann, dass alles was der mensch macht auch sinnvoll sein kann.
die stabag sieht in dem ausbau eines atomkraftwerkes mit sicherheit etwas sinnvolles, was natürlich zu respektieren gilt. die frage ist nur ob dieses sinnvolle etisch oder moralisch vertretbar ist.
was mich am menschen immer wieder fasziniert ist, das er aus seinen eigenen fehlern nicht all zu viel lernt. wir haben gerade eine wirstschaftskrise hinter uns, die allen etwas hätte zeigen müssen: kurzfristige profitmaximierung ist nicht die lösung unser aller probleme.
ich bin mir zwar bewusst, dass die österreicher, auf gut deutsch gesagt, die nase voll haben, in der weltöffentlichkeit immer wieder nur durch ihre negativen taten aufzufallen.
aber es braucht nicht viel um den kopf zu heben, um einmal in der lage zu sein, über den eigenen gartenzaun hinauszusehen. eigenverantwortung zu übernehmen und die schuld nicht immer in anderen schuhe zu suchen.
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