Am 15. Februar 2010 beginnt in Japan der politisch motivierte Prozess gegen die beiden Greenpeace-Walschützer Junichi Sato und Toru Suzuki. Den beiden drohen bis zu zehn Jahre im Gefängnis, weil sie im Sommer 2008 Walfleisch als Beweismittel für einen Korruptions- und Unterschlagungsskandal im japanischen Walfangprogramm gesichert hatten. Nach fast einem Monat Haft in der Hafenstadt Aomori wurden die beiden Walschützer unter härtesten Kautionsauflagen entlassen, die auch nach eineinhalb Jahren noch aufrecht sind.
Jetzt hat eine Expertengruppe des UNO-Menschenrechtsrats (UNHRC) das scharfe Vorgehen Japans in einer 8-seitigen Stellungnahme (pdf-Dokument) deutlich kritisiert. Danach verstößt Japan mit dem harschen Vorgehen gegen mehrere Artikel der international garantierten Menschenrechtskonvention.
Junichi und Toru brauchen nun noch einmal unsere Hilfe:
Bitte unterschreiben Sie unsere Petition an die japanische Regierung!
Sie muss internationale Menschenrechtsvereinbarungen einhalten, ein faires Verfahren sicherstellen und die Ermittlungen im Walfleischskandal wieder aufnehmen.
Der Walfang gehört vor Gericht, nicht die Menschen, die sich für den Schutz der Wale einsetzen! |